Google Adwords Werbung Anleitung und Tipps Tutorial 2019 deutsch

Google Adwords Werbung Anleitung und Tipps Tutorial 2019 deutsch


Hallo und herzlich willkommen zu meinem
nächsten Tutorial. In diesem Teil geht es um Google Adwords Werbung. Die
Google-Suche kennt ja jeder, aber da kann man auch Anzeigen für sein
Unternehmen schalten. Und wie das geht, das zeige ich euch heute in diesem Video.
Ich bin Felix Patzelt, der Gründer von callanerd.help, und ich freue mich
sehr, dass ihr heute wieder dabei seid. Anfangen möchte ich gern mit einem
klassischen Google Ergebnis. So sieht das aus, und da
habe ich jetzt den Begriff WordPress Experte eingegeben.
Da gibt es einerseits die organischen Suchergebnisse, wo kein Vermerk “Anzeige” steht, und da ist es natürlich sehr schwer, ganz nach oben zu kommen.
Deswegen kann man auch Anzeigen schalten, und dann wenn man genug bietet,
auch ganz oben in der Suche erscheinen. Je weiter oben ich in der
Suche bin, desto mehr Leute klicken natürlich auf meine Anzeige, desto mehr Webseitenbesucher habe ich und desto mehr Kunden kann ich gewinnen. Wie man diese
Anzeigen erstellt, das zeige ich euch heute in diesem Video. Hier sehe ich
zum Beispiel eine Anzeige von mir, dafür habe ich ungefähr drei Euro fünfzig
bezahlt, die fällig werden, wenn jemand draufklickt. So eine Anzeige könnt ihr
selbst auch erstellen. Ich kann meine Anzeigen aber auch auf
anderen Seiten als Google anzeigen lassen.
Das ist das das so genannte Display Netzwerk. Das sind andere Seiten, die die Einblendung von Googlewerbung ermöglichen. Ich kann meine Werbung über Adwords schalten, aber sie wird auf einer anderen Seite eingeblendet. Hier rechts unten ist meine Werbung zu sehen, und das wäre jetzt zum
Beispiel so eine Display Werbung. Es gibt aber auch noch andere Arten, zum
Beispiel die Videowerbung, die vor und nach Videos oder innerhalb von Videos eingeblendet werden kann. Diese kann ich auch über Adwords schalten. So habe ich eine ganze Bandbreite
von Werbeformaten, die ich über Adwords buchen kann.
Ich fange mal an mit dem vereinfachten User Interface. Die normale Google
Adwords Oberfläche ist recht schwierig zu bedienen, denn sie ist für Experten gedacht. Deswegen fange ich mit der einfachen Variante an,
die ich euch jetzt zeige. Ich gehe auf adwords.google.com, dann
muss ich natürlich ein Google Konto haben und meine Zahlungsbedingungen
hinterlegen. Ich klicke auf “Jetzt starten” und schon kann ich meine erste Anzeige erstellen. Hier gebe ich meine E-Mail
Adresse ein, dann gebe ich meine Webseite ein, gebe an, ob ich Werbung
erhalten möchte oder nicht, und weiter geht es mit dem nächsten
Schritt. Da beginnt das Erstellen der ersten Anzeige. Ich lege das Budget fest, also wie viel ich pro Tag ausgeben möchte. So eine Anzeige kostet durchschnittlich drei Euro, wenn jemand drauf klickt. Deswegen muss ich schon ein gewisses Budget pro Tag haben, damit überhaupt
ein paar Klicks zustandekommen. Rechts sehe ich, wie viele
Impressionen ich habe, also wie viele Leute sich das anschauen und wie viele
potenziell klicken können. Das ist eine Prognose von Facebook, wie gut die
Anzeige mit dem, was ich jetzt eingebe, funktionieren kann. Dann gebe ich den
Standort ein, hier zum Beispiel Deutschland und wähle das Werbenetzwerk aus. Hier habe ich die Wahl zwischen dem Suchnetzwerk, also Google, und zusätzlich dem Display Netzwerk, also anderen Seiten, die Google Werbung einblenden. Dann brauche ich Keywords,
also Suchbegriffe, für die die Suche angezeigt wird.
Meistens werden auch verwandte Keywords benutzt und meine Werbung wird dafür angezeigt. Das kann ich aber auch ganz genau steuern, und das zeige ich euch
auch noch in diesem Video. Dann muss ich ein Gebot festlegen.
Meistens ist es ein Maximalgebot, wie viel ich maximal bereit bin, darauf zu bieten, und
je mehr ich biete, desto weiter oben werde ich in der Google Suche angezeigt,
aber desto mehr muss ich natürlich auch bezahlen. Dann muss ich natürlich
noch die Anzeige erstellen! Das mache ich jetzt mal als nächstes. So sieht die
Anzeige dann aus. Sie hat immer einen Titel, dann wird angezeigt, dass es eine Anzeige ist, ich habe die Url, also die Webseitenadresse und die Beschreibung. Diese ganzen Daten kann ich jetzt ausfüllen, indem ich die verschiedenen Felder hier ausfülle. Dazu zählen die Zielseite, der Anzeigentitel eins und zwei und die Beschreibung. Wenn ich das alles ausgefüllt habe, dann habe ich schon meine erste Anzeige erstellt. Das war jetzt die vereinfachte Ansicht.
Die sieht man meistens nur einmal am Anfang, wenn man mit Google Adwords beginnt. Kommen wir zum neuen User Interface von Google. Wie kann ich das aufrufen? Einerseits sehe ich
rechts in der Ecke dann: Das neue Adwords ausprobieren beta”, oder, wenn das
nicht angezeigt wird, kann ich auch hier oben gucken in diesem Menü.
Wenn ich auf meinen Usernamen klicke, “das neue Adwords ausprobieren”. Ich gehe
jetzt mal davon aus, dass ihr das neue Adwords benutzt, und ich halte das auch
für deutlich besser als die alte Version. So sieht dann die neue Google Adwords
Oberfläche aus, also meiner Meinung nach ist das deutlich schöner und besser als
vorher. Was sehe ich jetzt hier? Also ich sehe natürlich die Übersicht der
verschiedenen Menüpunkte links in der Leiste, dann sehe ich die Anzahl an
Klicks, die Impressionen (Impressionen heißt, wie oft das angezeigt wurde, ohne
dass jemand drauf klickt), dann die Kosten, die ich dafür bezahlt habe, und die
Kosten pro Klick. Das waren jetzt in diesem Fall 70 Cent, relativ günstig. Was auch noch wichtig ist, rechts oben hier in der Ecke da habe ich diese drei
Punkte, wo ich auch noch Zusatzoptionen
anzeigen kann, eine Übersicht, und da möchte ich euch als erstes das Keywordplanertool zeigen, das findet man hier. Mit diesem Tool kann ich planen, wie eine
Anzeige funktionieren würde. Das kann ich aber auch nutzen, wenn ich
gar keine Anzeige erstellen will, um zu schauen, wie hoch ist das Suchvolumen
für gewisse Begriffe, und welche Chancen habe ich, auch in der organischen Suche
mit einem normalen Ergebnis aufzutauchen. Denn wenn niemand nach einem Begriff sucht, dann
lohnt sich es auch nicht, das Keyword zu benutzen und darauf meine Seite zu
optimieren. So sieht das nun aus wenn ich da klicke, dann klicke ich jetzt mal auf
Daten zum Suchvolumen und Trends abrufen, und dann sehe ich dieses Interface. Also
hier kann ich jetzt meine Suchbegriffe eingeben. Einen Suchbegriff, ein Keyword
pro Zeile, und dann sehe ich, wie viel Potenzial das Ganze hat. Also hier sind
jetzt Vorschläge, ich kann auch verschiedene Zusatzeigenschaften eingeben, ich mache aber jetzt ganz normal einfach
mal ein paar Keywords rein z.B. WordPress und WordPress Agentur und
klicke dann auf Prognose abrufen. So sieht das dann aus. Dann sehe ich, dass
ich mit diesen Keywords bis zu 16.000 Impressionen, also Einblendungen der Anzeige
erreichen könnte. Ich könnte bis zu 417 Klicks
erzielen, bei den Kosten steht jetzt hier: zwischen null und 713 Euro, was
natürlich echt viel ist. Durchschnittlich kostet so ein Klick um die drei Euro,
würde ich mal schätzen, das kommt natürlich ganz auf den Suchbegriff und
die Konkurrenz an. Dann sehe ich jetzt hier unten, dass
nicht alles angezeigt wird. Das liegt daran, dass man oft erst mal ein bisschen
Werbung schalten muss, damit man dann wirklich alle Informationen angezeigt
bekommt. Aber trotzdem bekommt man schon einen Eindruck, wie oft wird der Begriff gesucht und
angezeigt wird. Dass sehe ich ja auch an den Impressionen,
ob es sich jetzt lohnt, dafür eine Anzeige zu erstellen. So, jetzt gehe ich
mal das Userinterface durch und erstelle eine Anzeige.
Also, wenn ich jetzt hier auf “neue Kampagne” klicke oder auf das Plus, dann
kann ich eine neue Kampagne erstellen oder eine bestehende Kampagne laden. Also
schon eine Vorlage laden, mit der ich dann meine Anzeige erstelle, und das
mache ich jetzt mal. Ich klicke jetzt auf “neue Kampagne” und das ist im neuen Interface viel
schöner als vorher, weil ich jetzt hier sehe, was es für verschiedene Anzeigentypen gibt und was ich damit machen kann. Von links nach rechts: Ich habe
links das klassische Suchnetzwerk, also die die Googlesuche, dann das Displaynetzwerk, also Werbung auf anderen Seiten, Shopping, also diese speziellen Shoppingboxen, die angezeigt werden, wenn man nach einem Produkt sucht, das man kaufen will,
Videowerbung kann ich hier buchen, aber auch eine App die man installiert kann
man ja bewerben, und die kann man zum Beispiel so bewerben, das sie nur auf dem
Handy beworben wird, sodass jemand
sie dann direkt installieren kann. Ich entscheide mich jetzt mal für eine
klassische Suchnetzwerkwerbung. Dann habe ich diese drei Optionen hier: Verkäufe, Leads und Zugriffe auf die Website. Hier sieht man jetzt, Verkauf ist
sowas wie Umsatz in Apps oder im Ladengeschäft. Dann Leads, also ein Lead ist, wenn jemand seine Kontaktdaten hinterlässt, oder
Konversion, das ist, wenn jemand gewisse Aktionen durchführt, wie zum
Beispiel ein Produkt kaufen oder ein Kontaktformular ausfüllen und
Zugriff auf die Website. Ich entscheide mich jetzt mal für das
dritte und klicke jetzt drauf. Dann gebe ich an: Wie heißt meine Webseite
also ich gebe meine Url, meine Domain hier ein und klicke auf Weiter.
Dann gebe ich der ganzen Kampagne einen Namen. Dann kann ich angebe,n ob
das Ganze im Suchnetzwerk angezeigt wird, also bei Google, oder auch im
Displaynetzwerk, also auch auf anderen Seiten. Das kann ich jetzt hier auswählen. Dann
wähle ich aus, wo das Ganze ausgespielt wird. Ich sag jetzt mal: nur
Deutschland, ich kann aber zum Beispiel auch Deutschland, Schweiz und Österreich
angeben, das ist ja alles der deutschsprachige Raum, also wird auch ganz gut funktionieren.
Dann gebe ich die Sprache hier unten ein, und wenn ich das gemacht habe,
gehts weiter. Dann gebe ich ein Gebot ab, ich sage meinen Cost per Click, also
CPC, also wie viel ich bereit bin, maximal für einen Klick auszugeben. Ich würde auf jeden Fall
die automatisierte CPC aktivieren, sodass Google dann automatisch das
maximale Gebot festlegt. Sonst gebe ich unnötig Geld aus. So wird dann
dynamisch bei jedem Mal, wenn jemand in der Suche einen Suchbegriff eingibt, ein
Bietverfahren gemacht, und wer am meisten bietet, kommt ganz nach oben, und
dann kommen die anderen. Dann gebe ich noch ein Tagesbudget ein,
und wenn ich jetzt drei Euro maximal pro Klick ausgebe und zehn Euro Tagesbudget habe, dann bekomme ich ungefähr drei Klicks pro Tag dafür.
Das klingt jetzt erst mal relativ teuer, aber wenn ich ein Produkt für
1000 Euro anbiete und Klicks drei Euro koste, ist das eigentlich ganz okay, wenn dann
ein paar Besucher einkaufen. Dann kann ich noch die sogenannten Anzeigenerweiterungen buchen, also sowas wie die Telefonnummer, die angezeigt wird, das
verschiedene Unterlinks der Webseite angezeigt werden, Werbezeitplaner, also dass
die Anzeige nur zu gewissen Zeiten angezeigt wird, das kann ich auch noch alles
hier auswählen. Soweit ich weiß, ist das kostenlos. Damit kann ich mich
in der Googlesuche auch noch mal abheben, wenn ich da mehr Informationen
habe als andere. Weiter geht es mit der Anzeigengruppe.
Jede Kampagne hat eine Anzeigengruppe, in der ich auch mehrere Anzeigen
haben kann. Hier gebe ich jetzt ein auf der rechten Seite Keywordideen finden. Dafür gebe ich meine Webseite ein und ein
Keyword, und er schlägt mir automatisch Keywords vor, die ich benutzen kann.
Zum Beispiel “WordPress Themes” hat ein Suchvolumen im Monat von 10 bis
100.000 oder “WordPress deutsch” von 1.000 bis 10.000. Gut ist es, wenn man da einen
Kompromiss findet zwischen “wird möglichst oft gesucht” und “hat
nicht so vie Konkurrenz”, sodass ich noch eine Chance habe mit einem
überschaubaren Budget auch möglichst weit nach oben zu kommen.
Dann gebe ich jetzt hier den Anzeigen- Namen ein und gebe das Standardgebot ein.
Durchschnittlich würde ich sagen, muss man so drei Euro ausgeben,
damit man wirklich relativ weit nach oben kommt. Links gebe ich dann die
Keywords ein oder rechts über dem Plus kann ich dann die Keywords, die vorgeschlagen
werden, ebenfalls hinzufügen. WordPress Expertentipps: Hier
links kann ich ja meine Keywords eingeben,
aber wenn ich das mache, dann werden auch verwandte Keywords
ausgewählt, und es kann oft sein, dass das keinen Sinn macht. Kommen wir jetzt zu
meinen Keyword Expertentipps. Beispielsweise jemand gibt in der Suche Katzen ein,
und ich habe das Keyword Katzen beworben, dann kann meine Anzeige auch bei einer Suchanfrage nach
Katze sein oder Katzen Fotos oder Katze adoptieren angezeigt werden. Es ist relativ breit gefächert,
bei welchen Suchbegriffen dann geworben wird. Wenn ich das jetzt genauer machen will,
gibt es dafür Zusatzoptionen. Also wenn ich jetzt ein Plus davor schreibe,
dann habe ich das schon mal näher eingegrenzt, was ich bewerbe. So wird
zum Beispiel +Katze +adoptieren beworben. Also bei: Wie kann ich eine Katze
adoptieren? oder Passende Katze adoptieren, wird meine Werbung angezeigt, da die Wörter mit dem Plus in der Suchanfrage enthalten sind. Ich kann das aber noch weiter zuspitzen,
indem ich jetzt die Anführungszeichen setze, dann wird
das noch genauer definiert, was mein Keyword ist. Am genauesten ist es,
wenn ich diese Klammern benutze. Also dann wird nur Katze adoptieren oder
Kaze adoptieren beworben. Es kann aber auch sein, dass ich gewisse
Suchbegriffe ausschließen will, dann mache ich ein Minus davor,
und dann wird zum Beispiel bei kostenlos Katze adoptieren die Werbung nicht geschaltet. So kann ich auch Suchbegriffe ausschließen, bei denen meine Werbung nicht angezeigt werden soll. Das zeige ich euch später auch noch mal
an einem Beispiel. So, jetzt hab ich hier links verschiedene Suchbegriffe
eingegeben, mit Plus, mit Anführungszeichen mit der eckigen
Klammer oder mit Minus, und so kann ich genau angeben, für welche
Suchbegriffe ich die werbung schalten will und für welche nicht.
Bei manchen Begriffen möchte ich erst ganz breit fächern und bei
manchen Suchbegriffen möchte ich das ganz genau machen, je nachdem, was ich erreichen will. Das könnt ihr dann für euch selbst entscheiden. Ich
würde erst mal schauen, wie die Anzeigen, nachdem ich sie online geschaltet habe,
funktionieren. Kriege ich dafür Klicks, sind das Besucher, die dann auch
was kaufen, wo ich die gewünschte Conversion feststellen kann.
Dann kann ich das Ganze auch noch optimieren. Wirklich richtig
optimieren kann ich Anzeigen erst, wenn sie online waren und ich dann merke, wie
die Performance war. Dann kann ich das Ganze weiter optimieren.
Kommen wir zum nächsten Schritt. Hier sehe ich noch die rechts die Trafficschätzung. Bei dem Tagesbudget kann ich pro Tag angeblich 14 Klicks
bekommen, das kommt mir jetzt eher unrealistisch vor.
Das ist aber auch nur eine grobe Schätzung. Weiter geht’s mit der Anzeige.
Ich habe jetzt bis jetzt hier die Einstellungen vorgenommen für meine
Anzeige, aber die Anzeige selbst erstelle ich jetzt. Dafür klicke ich jetzt hier
auf “neue Anzeige” und rechts sieht man jetzt, wie so eine Anzeige
aussehen würde, also der Titel, die Url, da steht dann auch “Anzeige” und die
Beschreibung. Diese Daten gebe ich jetzt links ein,
also hier die Webseite und den Titel und die Beschreibung, und so habe ich dann
quasi schon meine erste Anzeige erstellt. Jetzt sagt er mir, hier gibt es einen
Fehler, weil ich WordPress eingegeben habe, und das ist ein Eigenname, eine
Marke. Das habe ich schon ausprobiert, also WordPress darf ich nicht für meine Werbeanzeige nehmen, das
hat auch kein anderer. Deswegen habe ich das nun umbenannt in
WP und das funktioniert dann. Aber mit Markennamen muss ich vorsichtig sein, die
darf ich meistens nicht benutzen. Nachdem ich jetzt die Anzeige
erstellt habe, kann ich mir dann später anschauen, wie gut das Ganze funktioniert
hat. Ich sehe jetzt hier die letzten 30 Tage, wie viele Klicks habe ich bekommen: 26. Die Impressionen, also wie oft wurde das
in der Googlesuche angezeigt, das sehe ich einerseits zusammengefasst als Zahl, und auch noch mal hier als Graph. An welchem Tag wurde meine Anzeige wie oft angezeigt und wie oft geklickt? Dann sehe ich die durchschnittlichen Kosten pro Klick, also
CPC, Cost per Click: drei Euro 28. Insgesamt habe ich dafür 85 Euro
ausgegeben. 85 Euro für 26 Klicks, das hört sich jetzt erst mal relativ
viel an, aber es kommt auf das Produkt an Wenn ich ein Produkt habe, das 1000 Euro kostet, dann sind die 85 Euro relativ okay, wenn ich nur einen kunden gewinne. Wenn ich jetzt ein Produkt anbiete was nur
drei Euro kostet und 85 Euro ausgegeben habe, dann ist das natürlich
nicht okay. Es kommt also ganz aufs Produkt an, ob sich diese Werbung lohnt oder
nicht. Links unten sehe ich die Keywords, also auf welchen Suchbegriff wurde wie
oft geklickt, und wie viel hat mich das dann gekostet, und rechts unten sehe ich
die Suchergebnisse. Es kann aber sein, dass ich jetzt nicht 30 Tage anzeigen
will, sondern einen anderen Zeitraum. Dann gehe ich hier oben auf die Option, wähle
das aus und kann dann angeben, möchte ich einen Tag anschauen, möchte ich
das ganze letzte Jahr anschauen, und so kann ich einen beliebigen
Zeitraum anzeigen lassen und meine Anzeige überwachen.
Jetzt möchte ich mal diese ganzen Optionen durchgehen, die links in der Leiste sind, um euch Adwords zu erklären. Hier habe ich die Werbechancen, also da
habe ich verschiedene Vorschläge, und Feedback, wie gut dass jetzt Ganze jetzt
funktioniert, ob ich zum Beispiel redundante, also doppelte Keywords habe.
Zudem unterschiedliches Feedback zu den verschiedenen Anzeigen, die ich geschaltet habe. Hier habe ich die Kampagnen. Ich habe verschiedene Kampagnen in meinem Adwords. Dafür kann ich festlegen, wie viel
Budget habe ich da pro Tag, und ich sehe auch noch wie viele Impressionen habe
ich bekommen, wie viele Klicks und verschiedene andere Parameter, wie zum
Beispiel die durchschnittlichen Kosten. In einer Kampagne können verschiedene
Anzeigengruppen drin sein, und diese Anzeigengruppen haben verschiedene Anzeigen unter sich. Hier habe ich die Anzeigengruppen, da kann ich jetzt für die ganze Gruppen mit ihren verschiedenen Keywords festlege, wie viel ich da maximal pro Klick ausgebe. Zum Beispiel. hier drei Euro fünfzig. Ich gehe mal
weiter in die Anzeigen. Also diese Anzeige sind in der Anzeigengruppe drin
und ist jetzt darüber in der Kampagne drin. Hier sehe ich so eine klassische Anzeige, wie sie bei Google
aussieht, und dafür gibt es auch noch Erweiterungen. Hier oben über
Erweiterungen kann ich auch noch die Anzeige erweitern, also zum Beispiel um
Links oder um eine Telefonnummer oder eine Rezension, also eine
Kundenmeinung, und so kann ich mich dann in der Suche von den anderen abheben,
indem ich bessere Informationen biete und meine Anzeige ansprechender
gestalte als die anderen. Dann geht es weiter mit Videos, ich
kann ja auch Videos schalten. Das hab ich mal gemacht, mache ich aktuell aber nicht
mehr. Aber ich kann eben auch in Youtube
Videos über Adwords schalten. Hier sehe ich dann die Videos, die ich
hinterlegt habe. Zielseiten, also die Seiten auf die ich verlinke von meinen
Anzeigen: da kann ich verschiedene Zielseiten hinterlegen.
Dann ganz wichtig, eigentlich das Wichtigste überhaupt: hier die Keywords.
Also ich sehe links die Keywords, und ob das jetzt grün oder rot ist heißt, ob
das jetzt online ist oder nicht. Ich habe ja für die gesamte Anzeigengruppe drei Euro fünfzig als Budget für alles angegeben. Aber für einzelne
Keywords habe ich das Budget jetzt auch erhöht, z.B. für WordPress Agentur habe
ich vier euro die pro Klick als Maximalbudget, um dann ein bisschen
weiter nach oben zu kommen. So kann ich für jedes Keyword individuell die
Kosten festlegen die ich maximal pro Klick bezahlen will. Das muss man halt mal austesten, was sich da jetzt lohnt. Ob ihr ein niedriges Budget
oder ein hohes Budget habt, je nachdem müsst ihr ausprobieren und
mal schauen, was für euch am besten funktioniert, und dann am besten wenn ihr
hier reinschaut das Ganze weiter optimieren.
Wenn ich jetzt ein neues Keyword hinzufügen will, klicke ich hier auf das
Plus und kann ich hier meine Keywords eingeben. Dann bekomme ich
noch mal Vorschläge hier rechts, wenn ich die haben will.
So kann ich meine Anzeige immer weiter ausbauen. Was aber auch noch wichtig ist,
sind die auszuschließenden Keywords. Also zum Beispiel habe ich hier den
Begriff Köln ausgeschlossen, denn für WordPress Agentur Köln habe ich schon
eine ganz gute Platzierung. Ich will meine Seite nicht für Köln bewerben, also ich
will, dass diese Werbung nicht mit dem Begriff Köln zusammen erscheint, und so kann ich Keywords ausschließen. Die Funktion findet ihr oben unter
“auszuschließende Keywords” unter “Keywords” Zielgruppen: Ich kann
verschiedene Zielgruppen definieren nach gewissen Kriterien.
Ich sehe hier die demografischen Merkmale, zum Beispiel das Alter. Das ist
zum Beispiel interessant, weil ältere Kunden spreche ich natürlich anders an als jüngere, und so kriege ich ein Feedback darüber: Wer guckt sich
meine Werbung an, und auf wen muss ich das Ganze vielleicht eher optimieren.
Themen: zum Beispiel für welche Themen interessiert sich jemand ,also zum
Beispiel für Fahrzeuge interessieren sich die Leute, dann kann ich das hier
hinterlegen. Placements: Das ist für das Displaynetzwerk und für Google,
da kann ich schauen, auf welchen Seiten wird das angezeigt und kann noch mal ein
Feedback dazu holen, wie die Werbung im Displaynetzwerk funktioniert. Hier habe
ich die Einstellungen noch mal in der Zusammenfassung, wo ich dann
quasi verschiedene Informationen zu meiner Anzeige sehe. Standorte: Das spielt
vor allem eine Rolle, wenn ich ein lokales Geschäft habe. Dann möchte ich
natürlich mein Geschäft nur in der Umgebung bewerben und nicht
deutschlandweit, weil es sehr unwahrscheinlich ist, dass jemand durch ganz Deutschland fährt, um zu meinem Geschäft zu kommen.
Das kann es natürlich auch geben, aber wenn ihr ein lokales Geschäft habt,
würde ich euch dazu dringend raten, den Umkreis zu beschränken und nur in
der Umgebung zu werben. Werbezeitplaner:
Es kann ja sein, dass ich eine Anzeige nur zu einer gewissen Zeit
schalten will, zum Beispiel mache ich eine Anzeige für die WM, dann möchte ich diese nur vor der WM und während der WM anzeigen, und nicht
danach. Hier kann ich also die Zeiten hinterlegen, wo die Werbeanzeige
angezeigt und dann wieder gestoppt wird. Hier sich die Geräte. Also auf
welchen Geräten wird meine Anzeige angezeigt? Wenn ich jetzt zum Beispiel
eine Webseite habe, die nicht responsive ist, also nicht auf dem Handy nicht gut
aussieht, und ich habe jetzt hier hauptsächlich Leute, die es auf dem
Handy anschauen, weiß ich, dass ich da auf jeden Fall noch was optimieren muss, oder zum Beispiel die mobilen Nutzer ausschließe. Erweiterte Gebotanpassung: Ich kann die Gebote nach gewissen Kriterien für gewisse
Zielgruppen noch mal individuell anpassen. Änderungsprotokoll: Da sehe
ich, was ich an meinen Anzeigen geändert habe und hat eine Übersicht, um das dann
später nachzuvollziehen, was sich da alles an meinen Anzeigen
geändert hat und wann ich das geändert habe. Kommen jetzt zum letzten Teil des
Videos: Conversion Tracking. Was ist eine Conversion überhaupt? Eine Conversion
ist, wenn jemand etwas kauft oder ein Kontaktformular ausfüllt, also eine
gewisse Art Interaktion, die ich erzeugen will. Das kann man halt
checken. Wenn ich jetzt nur mehr klicks kaufe, ohne dass ich die Conversions
messe, weiß ich gar nicht, wie gut das Ganze funktioniert hat. Wenn ich aber
Conversion Tracking habe, kann ich schauen wo drauf hat jemand geklickt, auf welches
Keyword, und wie viel hat er dann quasi gekauft oder welches Produkt hat er
gekauft. Ich würde immer empfehlen, das Conversion Tracking auch einzubauen.
Ich zeige euch jetzt, wie das funktioniert. Ich gehe wieder hier oben aufs Menü, dann gehe ich auf Conversions und
habe dann diese Ansicht, und da kann ich jetzt verschiedene Conversion Aktionen
hinterlegen. Ich klicke jetzt hier auf Plus, um eine neue hinzuzufügen.
Dann wähle ich aus, was für eine Art von Conversion will ich haben. Soll dass ein Verkauf auf der Webseite sein, oder was Ähnliches, ein Appinstallation, ein Anruf
oder was viele nicht wissen: Ich kann auch offline Interaktionen messen. Also
wenn ich jetzt Kontaktdaten wie den Namen und die E-Mailadresse habe, kann
ich auch die Conversions, wenn jemand zum Beispiel in meinem Laden eingekauft
hat, auch wieder zurückführen auf die Anzeige, die derjenige irgendwann
mal geklickt hat. Das ist eher für Fortgeschrittene geeignet, es ist aber gut zu wissen, dass das auch geht. Ich entscheide mich jetzt mal für die
klassische Webseitenconversion, dann gebe ich jetzt hier ein, wie ist der
Conversionname, aus welcher Kategorie ist das, ist z.B. kaufen/verkaufen, dann gebe ich ein, wie viel ist mir das wert. Zum Beispiel wenn jemand ein Kontaktformular ausfüllt, dann ist das für mich ein ideeler Wert von 200 US Dollar
den ich der Konversion zuordne. Das kann aber auch der Produktpreis
zum Beispiel sein. Dann gebe ich noch an, ob jede
Conversion gezählt wird oder nur eine. Kann dann auch ein geben für welche also mit einem so genannten Tag, mit
diesen Programmiercode. Das ist jetzt für viele Nicht-Techniker abschreckend, aber wenn ich mir jetzt zum Beispiel vorstelle, ich habe ein Kontaktformular und da habe
ich eine Danke-Seite, auf die weitergeleitet wird.
dann nehme ich diesen Code einfach, füge den unter Text in WordPress ein
und sobald jemand auf der Danke-Seite ist, wird dieser Code ausgeführt, und ich
habe die Conversion getrackt. Selbst wenn man kein Techniker ist, kann man so
eine Conversion relativ leicht einbauen. Wenn man jetzt zum Beispiel beim “in
den Warenkorb” oder nur bei einem Webseitenbesuch diesen Conversiontrackingcode einbauen will, dann wird es ein bisschen komplizierter. Da müsst ihr
den experten fragen, einen Programmierer, aber das übernehme ich auch gerne für
euch, wenn ihr wollt. Nachdem ich das jetzt gemacht habt, habe ich meine
Conversion hier gemessen und sehe dann immer, wenn jemand was einkauft oder eine gewisse Aktion durchführt, die ich definiert habe, wird das hier gemessen,
und dann kann ich auch sehen, auf welchen Keywords hat der geklickt, wo
kam er her? Das sollte man auf jeden Fall machen, wenn man Adwordswerbung schaltet. In meinem nächsten Video geht es um den Vergleich von
Adwords und Facebook Werbung. Im letzten Video habe ich ja die Facebookwerbung
vorgestellt, und im Vergleich zur Adwordswerbung gibt es da sehr große
Unterschiede. Die erkläre ich euch im nächsten Video.
Falls es euch gefallen hat, lasst mir doch ein Like da, kommentiert auch gerne eure
Fragen, egal ob jetzt ihr jetzt zu diesem Video Fragen habt oder zu den anderen
Videos, dann könnt ihr die Fragen auch stellen, die beantworte ich dann gerne.
Vielen Dank fürs Zuschauen und bis zum nächsten Mal.

13 COMMENTS

    Hallo Felix, sehr plastisch und anschaulich erklärt! Ich danke Dir und freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit!! 🙂

    Hallo Felix, ich finde dein Video sehr gut da es kurz und knapp ist aber trotzdem die wichtigsten Sachen für den Anfang beinhaltet. Hätte da einen Tipp für dich für die nächsten Videos: Es reicht aus wenn man dich nur im Intro sieht und nicht über das komplette Video. Finde es persönlich anschaulicher wenn man den kompletten Bildschirm mit der Adwords Seite sieht und nicht so im "kleinen" Fenster hinter dir. Ist nur ein gut gemeinter Tipp!

    Danke sehr hilfreich, hab Dich gleich abonniert. Ich konnte dank Deiner Hilfe die erste Anzeige schalten im vereinfachten Interface und legte dort zum testen mal 10.- pro Tag an. Nur was ich nicht machen konnte war die Dauer der Werbung festlegen. Wie geht das denn weiter, muss ich die einfach manuell ausschalten sobald ich sie nicht mehr haben möchte?

    Tolles video. Ich werde leider immer auf adwords express umgeleitet, weiss nicht wie ich das ändern soll…. Das was du als erstes erwähnst wäre perfekt für mich. Kannst du mir helfen?

    Endlich mal kein verrückter Schnellredner mit hektischen Handbewegungen und nervender Musik. Danke!

    Danke für das Video. Errinert mich an die Wochenshow , semsrot glaub ich heißt der. Sehr ähnlich.

    https://youtu.be/T-D6lN7F9io

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